Sprecher der Methode
Prof. Dr. John Banhart
Helmholtz Zentrum Berlin
Glienicker Straße 100
14109 Berlin
Deutschland
Prof. J. Rösler
IfW, Technische Universität Braunschweig
Prof. Clemens
Technische Universität Leoben, Österreich
Die tomographische Atomsonde ist in Abb. 1 schematisch dargestellt. Spitzen mit einem Radius von ca. 50 nm werden präpartiert. Eine angelegte Gleichspannung wird von einem scharfen und kurzen Hochspannungspuls überlagert, der zur Feldverdampfung von Oberflächenatomen führt. Die extrahierten Atome fliegen zu einem Detektor, wo ihre Flugzeit und Position analysiert wird. Die 10x10 Multianodenanordnung liefert eine sehr genaue (xy)-Position, während die z-Position sich aus dem Zeitpunkt der Verdampfung ergibt. Die Atomsonde erlaubt schließlich die elementspezifische Rekonstruktion eines kleinen Probenvolumens mit nahezu atomarer Auflösung. Diese Methode ist ideal für die Untersuchung von Clustern, kleinen Ausscheidungen und Grenzflächen und Phasengrenzen im Nanometer Massstab.
Zur Methode:
Zu Anwendungen: